Claudia Gamma-Grauwiler, Mai 2014

Island


Dass das frühzeitige Packen – trotz belächelt werden von allen Seiten – Vorteile hat, haben wir bei unserer letzten Island Reise am eigenen Leib erfahren. Zwei Tage vor unserer Abreise erfuhren wir, dass für unseren Anreisetag ein Streik des Bodenpersonals in Keflavík angesagt war. Was nun? Nach langem hin & her erhielten wir am Abend um 20.00 Uhr von der Fluggesellschaft das OK für die Umbuchung, und schon 13 Stunde später sassen wir im Flugzeug Richtung Island.

Von Wasserfällen und Stränden

Da wir nur 2 ½ Wochen und einen geschenkten Tag J zur Verfügung hatten, konzentrierte sich unsere Route auf Islands Südküste sowie die Halbinsel Snaefellsnes im Westen. Mit unserem Mietwagen fuhren wir in gemütlichen Etappen entlang der Ringstrasse in Richtung Süden. Die Südküste ist berühmt für ihre Wasserfälle und Strände, die natürlich auch auf unserem Sightseeing-Plan nicht fehlen durften. Wir entdeckten aber auch Plätze, die touristisch weniger bekannt sind und uns dennoch in ihren Bann zogen. Wir besuchten das Kraftwerk Hellisheidarvirkjun und liessen uns die Geothermie und ihre Nutzung interaktiv erklären. Für die Kinder besonders eindrücklich war, die donnernden Geräusche vergangener Erdbeben abzurufen. Ein Highlight unserer Fahrt entlang der Südküste war der Besuch im Freibad Seljavallalaug. Das 1923 gebaute Bad liegt versteckt in einer kleinen Schlucht und wird von einer natürlichen heissen Quelle gespeist.

Imposante Eiswelt

Ein weiteres Ziel war die Eiswelt im Südosten mit dem imposanten Vatnajökull und der Gletscherlagune Jökulsárlón. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, mit einem Amphibienfahrzeug die Lagune zu erkunden und dabei gleich auch noch Wissenswertes über das 1000 Jahre alte Eis zu erfahren.

Den ersten Teil unserer Tour schlossen wir mit vielen Erlebnissen und Eindrücken ab. Aber was war das Tollste? War es der Besuch im Kraftwerk? Das Relaxen im warmen Bad? Die Eisberge? Oder doch die Geburt eines Lämmchens direkt vor unserem Cabin? Muss man sich für etwas entscheiden? Nein. Jedes für sich hat seinen speziellen Reiz und weckt das Verlangen nach mehr.

Das Traumhaus gefunden

Für den zweiten Teil unserer Tour fuhren wir wieder retour Richtung Westen und bezogen für einige Tage „unser“ Traumhaus. Schlicht, in die Natur eingepasst, inmitten von Lava, der nächste Nachbar weit weg und mit einem eigenen Hot-Pot. Wir genossen die Tage mit Relaxen, einem kühlen Bier im Hot-Pot und einer Privatführung durch den Kleintierzoo „Slakki“. Da Pferde zum isländischen Leben einfach dazu gehören, durfte auch ein Ausritt auf dem Hof Eldhestar während dieser Zeit nicht fehlen.  Auch die „Must“-Besichtigung von Pingvellir, Geysir und Gullfoss, auch Goldener Kreis genannt, stand auf dem Programm.

Über den Autor


Autor

Claudia Gamma-Grauwiler

Seit über 20 Jahren im Team, lässt sich Claudia nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen. Sie sorgt dafür, dass in der Buchhaltung alles reibungslos abläuft. Dank ihrer grossen Reiseerfahrung und dem Expertenwissen über Island, passt sie perfekt ins Idea-Team.

Mehr von

Claudia