Aufgrund der aktuellen Situation sind unsere Telefonanlagen überlastet. Wir bitten Sie, uns via info@ideareisen.ch zu kontaktieren. Wir melden uns so schnell als möglich bei Ihnen. Danke für Ihr Verständnis.
Eliane Gisler, Juli 2017

Trauminsel Kos


Unsere „Sommerfrische“ im Juli 2017 haben wir auf Kos verbracht. Im Familienrat haben wir uns für das Hotel Club Magic Life Marmari Beach entschieden. Dieses ist gerade für Familien und Sportbegeisterte ideal, ganz nach dem Motto „alles darf, nichts muss“. Die Zimmer sind in Bungalows auf der weitläufigen Anlage verteilt, überall sehr gepflegt und grün. Insgesamt verteilen sich 10 verschiedene Pools auf der Anlage, hier findet jeder sein spezielles Plätzchen.

Etwas für jeden Geschmack

Unsere Tochter hat sich entschieden die Ferien im Liegestuhl zu verbringen, bewaffnet mit Sonnenbrille, Handy und Büchern. Unser Sohn hat beim Tennis Freunde gefunden und war von da an nicht mehr gesehen, außer zum Schlafen oder wenn wir Familienzeit angeordnet haben. Die Jungs haben sich auch außerhalb des betreuten Programms zusammengetan und die Anlage erobert.

Kos ist eher eine Insel für Ruhesuchende. Vielerorts geht es beschaulich zu. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Kos-Stadt. Hier herrscht buntes Treiben; am Hafen gibt es viel zu sehen, Ausflugsfahrten per Schiff oder mit der kleinen Bimmelbahn werden angeboten. Auch das Bummeln durch die kleinen Gassen der Altstadt lohnt sich. Sehenswert sind die Markthalle sowie einige Ausgrabungsstätten in unmittelbarer Nähe.

Zwischen den Orten Marmari und Mastichari liegt, außer den Hotelanlagen, die berühmte Tam-Tam-Bar. Sie ist das Highlight in der Umgebung und liegt leicht erhöht unmittelbar am Strand mit herrlichem Blick auf die umliegenden Inseln. Bei Sonnenuntergang herrscht hier eine ganz besondere Stimmung. Sundowner schlürfen und geniessen!

Sonnenuntergänge zum Geniessen

Nach dem Besuch von Kos-Stadt und einigen Strand- und Pooltagen haben wir uns entschlossen ein Auto zu mieten um doch noch etwas von der Insel zu sehen. Es gibt viele schöne Strände und Buchten zu entdecken. Die Paradise Beach ist ein besonders schöner Sandstrand im Süden der Insel. Der Sand in der malerischen Bucht ist weich, weiß und gepflegt. Das Wasser ist klar und bietet eine Besonderheit: Vulkanische Gase steigen an bestimmten Stellen auf und bilden kleine Blasen unter und auf dem Wasser, denen der Strand seinen Beinamen "Bubble Beach" verdankt. Paradise Beach ist aber auch ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler und die Strandurlauber erwartet hier ein breites Angebot an Komfort und Wassersport. Dementsprechend ist man hier nie alleine und dem einen oder andern kann es auch mal Zuviel werden!

Traumhaft und kristallklar

Eher ein Geheimtip ist die Camel Beach in der Nachbarschaft. Von der Hauptstraße aus führt ein ausgeschilderter Weg zum Strand, vorbei am gleichnamigen Restaurant. Hier oben gibt es einen Parkplatz. Obwohl es zunächst nicht so aussieht, ist es dennoch möglich, mit dem Auto hinunter direkt bis zum Strand zur fahren. Hier gibt es einen weiteren Parkplatz. Der Weg ist allerdings steil und wer es sich oder seinem Auto nicht zutraut, sollte besser die 10 Minuten Fußweg in Kauf nehmen! Die Familie fand’s witzig, ich bin tausend Tode gestorben.
Unten angekommen erwartet einen eine von markanten Felsen eingerahmte Doppelbucht, die mit etwas Phantasie den Höckern eines Kamels ähnlich sieht. Die Buchten werden getrennt und eingegrenzt von Felsen, auf denen man herumklettern kann und die sich auch wunderbar zum Sonnenbaden eignen (Achtung, Schattenplätze gibt es nur unter den Sonnenschirmen, welche man aber mieten muss). Das Wasser ist sehr klar und meist ruhig und eignet sich hervorragend zum entspannten Schwimmen und Schnorcheln. Besonders an den Felsen gibt es auch unter Wasser einiges zu sehen, es lohnt sich!

Aus Richtung Kos-Stadt kommend, wenige Kilometer nachdem man Antimachia passiert hat, zweigt eine kleine Straße rechts nach Plaka ab. Die zunächst asphaltierte Straße wird immer holperiger, um dann vor einem stillgelegten Tagebau in eine Schotterpiste überzugehen, die schließlich direkt steil hinab in den Wald führt. Nachdem man sich aber wiederholt gefragt hat, ob man sich wohl verfranst hat, kann man dann bald einmal seinem Gehör folgen, denn die lauten Rufe der Pfaue sind zu hören, bevor man sie überhaupt zu Gesicht bekommt.  Die Tiere laufen zwischen den Besuchern herum oder sitzen auf den Bäumen und beobachten die Szenerie von oben. Je nach Jahreszeit sind sie mit ihrem Nachwuchs unterwegs, Jööh Effekt garantiert! Darüber hinaus bevölkern auch Katzen dieses Waldstück und streunen zwischen Menschen und Pfauen herum.

Folgt man dem kleinen fließenden Bach, kann man in einem etwas sumpfigeren Teil des Pinienwaldes auch Wasserschildkröten beobachten.

Einen weiteren Stopp wert ist ZIA, ein malerisches, wenn auch sehr touristisches Bergdorf. Hier kann man den berühmten „doppelten“ Sonnenuntergang beobachten. Es lohnt sich früh dort zu sein, um einen Parkplatz zu ergattern! Gegen Abend kommen nämlich ganze Busladungen von Touristen um dieses Spektakel zu bestaunen. Nichtsdestotrotz ein wirklich schöner Anblick.

Wer noch nicht genug gesehen hat, meldet sich für eine Bootsfahrt an. Auch hier trifft man wieder seinesgleichen (sprich Touristen), aber der Bootsführer kennt schöne Plätzchen, wo man im karibisch anmutenden Wasser schnorcheln und schwimmen kann.

Ein kleiner Hinweis zum Schluss 

Ein Tipp zum Flug; der Flughafen auf Kos ist zwar klein, aber umso chaotischer. Er soll demnächst erweitert werden, was auch bitter nötig ist. Es empfiehlt sich deshalb sehr gerade in der Hochsaison, einen „TuiFly“ Flug zu buchen. Hier wird für den Rückflug das Easy-Check-In angeboten, das heisst man checkt seine Koffer gleich im Hotel ein und fährt dann entspannt, sehr kurz vor Abflug zum Flughafen. Somit erspart man sich die normalen 2 Stunden unter klaustrophobischen Zuständen, vor allem im Sommer.

Alles in allem konnten wir erholsame Ferien genießen, mit gutem Essen und vielen freundlichen Menschen!

Über den Autor


Autor

Eliane Gisler

Eliane Gisler arbeitet seit mehr als 10 Jahren bei IDEA Reisen, ist verheiratet und hat zwei Kinder im Teenageralter. Waren es zuvor die USA, Australien oder Namibia, bereist Sie, um den Kid’s (und sich selber) lange Flugzeiten zu ersparen, momentan eher im europäischen Raum. Sie ist vor allem fasziniert von den nördlichen Ländern, sprich Skandinavien, Schottland, Irland und der ganze Norden der USA und Kanada, wobei Sie zwischendurch einem Palmenstrand natürlich auch nicht abgeneigt ist.

Mehr von

Eliane