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Maria-Valeria Helfenstein-Eggimann, März 2012

Myanmar, das geheimnisvolle Land


In Myanmar (auch Burma genannt) fühlt man sich immer noch Jahre zurückversetzt. Stromausfälle sind an der Tagesordnung, die Leute wohnen in zum Teil sehr ärmlichen Verhältnissen, Hygiene ist in den lokalen Restaurants ein Fremdwort, die Strassen kann man nicht als die besten bezeichnen und mit zerknitterten Dollarscheinen muss man erstaunlicherweise erst gar nicht probieren zu bezahlen. Es werden nur blitz-blanke Scheine angenommen (Geldautomat „noch“ nicht vorhanden…), was das Reisen in diesem Land nicht immer einfach macht!

Jeder Moment ein Abenteuer

Gleich schon die Anreise sollte zu einer kleinen Herausforderung werden, so war mein reserviertes Weiterflugsticket von Yangon nach Mandalay annulliert und ich musste umdisponieren! Kein Problem für mich "erfahrene" Reisefrau und ich buchte kurzerhand einen Flug nach Bagan, inkl. zwei Zwischenstopps in Heho und Mandalay (ähh….. wo wollte ich nun ursprünglich hin???)!

Bagan war dann „just AMAZING“ und ich genoss (in brütender Hitze wohl gemerkt!) eine Velotour von einer Pagoda und Stupa zur nächsten und am zweiten Tag nahm ich es ein bisschen gemütlicher und liess mich mit einer Kutsche herum chauffieren. Das absolute Highlight war natürlich eine Ballonfahrt über Bagan; atemberaubend und einfach nur wunderschön!

Von Bagan ging meine Reise auf dem Fluss Irrawaddy nach Mandalay und hinein in die verstaubte und von Abgasen verpestete Stadt. Ich hielt diese Stadt dann zwei Tage aus; mit Spaziergängen (es ist immer noch eine brütende Witze!) und einem Ausflug nach Amarapura, der längsten Teakholzbrücke der Welt und wieder einmal einen Pagoda-Besuch.

Zwischen Ruhe und Hektik

Mit dem für burmesische Verhältnisse „guten“ Bus ging es dann weiter ins friedliche (habe ich jedenfalls gedacht...) Bergdorf Hsipaw. Der Ort liegt jedoch auf der Hauptverkehrsachse nach China und war alles andere als friedlich! Das vorgesehene Trekking in Hsipaw fiel leider ins Wasser und die Rückreise nach Mandalay nahm ich mit dem Zug in Angriff. Ich leistete mir einen „First Class“ Sitzplatz für USD 8.00, blieb jedoch von dem Geschüttel und Gerüttel (welches mir das Gefühl gab, der Zug könnte jeden Augenblick aus den Geleisen springen) über 12 Stunden Fahrzeit nicht verschont! Ach ja, der Zug hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 5km/h!

Von Mandalay ging die Reise per Flugzeug weiter zum Inle See, wo ich dann endlich meine verdiente Ruhe fand. Ich genoss eine Velotour um den halben Inle See, eine Inle See-Shopping Tour inkl. Besichtigung einer Weberei, Zigarettenfabrik, Kloster mit springenden Katzen (tatsächlich!!!), usw.

Meine Myanmar Reise endet in Yangon. Nicht so staubig (wie in Mandalay), dennoch stickig von den Autoabgasen erkunde ich die Stadt mit zum Teil noch gut (andere weniger gut) erhaltende Kolonialgebäuden. Einen Besuch der bekannten Shwedagon Pagoda und des alten Bahnhofs durften natürlich nicht fehlen. Auch ein paar nette Hotels zum Inspizieren standen auf meinem Programm und schon bald hiess es Abschied zu nehmen...