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Regula Eberli, März 2014

Aufregendes Guatemala


Guatemala das faszinierendes Land mit einer spannenden Kultur in Mittelamerika. Nicht nur wegen der wunderschönen Landschaft und der ursprünglichen Kultur lohnt es sich dieses Land zu bereisen, denn Antigua eignet sich auch sehr gut für einen Sprachaufenthalt. Es ist sicher auch ein Erlebnis bei einer lokalen Familie zu wohnen, das lokale Essen zu kosten und die Brauchtümer mitzuerleben.

Alltäglichkeiten für die einen, Überraschendes für die anderen

Am Anfang der Überseereisen ging es los mit einer langen, aber lohnenswerten Anreise via Madrid nach Guatemala City und weiter per Bus nach Antigua. Aufgeregt klopfte ich an die Tür meiner Gastfamilie, bei welcher ich die nächsten 14 Tage wohnen werde. Rebeca, Ihre Mutter und der kleine flauschige Hund begrüssten mich freundlich in Ihrer einfachen Wohnung. Mein Zimmer war eingerichtet mit einem Bett und einer Kommode und einigen kleinen Tierchen, welche fleissig dabei waren, meine holzige Zimmertür zu fressen.

Schon in der ersten Nacht folgte die erste Überraschung, ein Erdbeben. Für die Einwohner von Antigua war dies nur ein kleines „Wackeln“, für uns Europäer war es jedoch eine kleine Schrecksekunde, so mitten in der Nacht aus dem Schlaf geschüttelt zu werden.

Sprachenlernen unter Palmen

Am Montag startete mein Sprachunterricht an der Spanisch Academy Antiguena Sprachschule. Diese sehr persönliche und kleine Schule in mitten von Antigua bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Alle Studenten erhalten am ersten Schultag nach dem Einstufungstest ihre persönliche Lehrperson. Zusammen mit der Lehrperson kann man dann den Unterrichtsstoff, sowie auch den Unterrichtsort, frei wählen. Während der ersten Woche verbesserte ich mein Spanisch an der frischen Luft zwischen vielen Palmen und Pflanzen im sehr grossen Garten der Schule. Mit meiner Lehrerin, Gabriela, besuchte ich auch oft lokale Märkte, Kaffeeplantagen usw. und bekam so einen tiefen Einblick in das lokale Leben.

Das Dorf Antiqua mit den traditionellen Bauten und den vielen Markständen ist eine Sehenswürdigkeit für sich und kann gut nach dem Unterricht erkundet werden. Ein „Must“ während dem Aufenthalt ist sicher auch eine Fahrt mit einem farbenfrohen „Chicken Bus“. Diese angemalten und schön gestalteten alten Schulbusse aus den USA dienen hier als günstige, öffentliche Verkehrsmittel. Nach der ersten wilden Fahrt war mir dann auch bewusst, woher dieser Name stammt und ich war froh, wieder etwas Platz um mich herum zu haben.

Marshmallows auf dem Vulkan schmelzen

Am Wochenende freuten wir uns darauf, einen der drei Vulkane, welche sich rund um Antigua befinden, zu besteigen. Die geführte Tour auf den Pacaya Vulkan war gut organisiert und sehr eindrucksvoll. Oben angekommen, packte unser Guide Marshmallows aus, welche wir in der Hitze des Vulkanes grillierten. Müde, aber glücklich kamen wir zurück nach Antigua und buchten in einem der vielen Touristenbüros den nächsten spannenden Ausflug.

Früh morgens wurden wir am Tag darauf abgeholt und fuhren durch die abwechslungsreiche Landschaft zum Lago Atittlan. Im Hintergrund erkannte man wieder verschiedene massive Vulkane, welche das wunderschöne Landschaftsbild noch verschönerten. Auch die Bootstour „Tour del Lago“ zu drei kleinen unterschiedlichen Dörfern war ein voller Genuss.

Am Montagmorgen besuchten wir entsprechend müde die erste Lektion in der Schule bzw. im Garten. Von einem lauten, donnernden Geräusch wurden wir jedoch bald geweckt und waren hellwach, als uns dann mitgeteilt wurde, dass dies einer der Vulkane in der umliegenden Gegend war.

Ein Wochenende im Zeichen der Geschichte

Die ganze Woche freuten wir uns schon auf unser Wochenendprogramm: ein Ausflug nach Tikal, einer antiken Stadt der Mayas. Um 04:00 Uhr morgens wurden wir dann abgeholt und zum Flughafen gebracht. Mit einem Propellerflugzeug ging die Reise weiter nach Flores im Norden von Guatemala. Nach einer weiteren Fahrt waren wir nun endlich an unserem Ziel angekommen. Der Spaziergang durch die vielen Ruinen, sowie auch die Besteigung einer der Pyramiden war wirklich ein Highlight dieser Reise.

Ein weiteres kulturelles Erlebnis war die „Semana Santa“, die Osterwoche in Guatemala. Während diesen Tagen fanden sehr viele Zeremonien und Umzüge im ganzen Land statt. Die Leute waren mit viel Leidenschaft dabei, Wägen mit religiösen Symbolen zu erschaffen und diese dann an den Umzügen zu präsentieren. Ebenfalls wurden mit Blumen bunte Kunstwerke auf den Strassen errichtet.

Nach diesen zwei Wochen in Guatemala kam ich mit einem grösseren Wissen über die Mayas, mit besseren Spanischkenntnissen, neuen Freunden und vielen wunderschönen Erinnerungen und Fotos zurück in die Schweiz.