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Regula Eberli, November 2013

Patagonien – die südliche Region Chiles und Argentiniens


Oft werde ich gefragt, welche die beste Reise war, welche ich bis jetzt unternommen habe. Lange konnte ich diese Frage nie beantwortet, da jedes Land auf seine Art speziell und super war. Die Reise nach Patagonien war jedoch wirklich eine meiner besten Reisen! 

Mount Fitz Roy heisst uns willkommen

In Buenos Aires (Argentinien) angekommen, trafen wir am Abend auf unsere Wandergruppe für die nächsten 15 Tage. Nach dem Abendessen und dem Kennenlernen packten wir bereits unsere Sachen und flogen  am nächsten Tag früh morgens nach El Calafate in Patagonien. Weiter ging es mit unserem Minibus nach El Chaltén. Der berühmte Mount Fitz Roy begrüsste uns mit einer wunderschönen und nebelfreien Sicht, was wirklich Glücksache ist. Am nächsten Tag startete unsere erste 10.5 h Tageswanderung durch Flussdeltas, vorbei an Gletschern und hinauf zur „Laguna de los Tres“ unterhalb des Mt. Fitz Roy - wieder mit einer hervorragenden und eindrucksvollen Sicht aufs Bergpanorama. Der Abstieg und Rückweg entlang der Seen und durch verschiedene Waldgebiete war ein guter Ausklang der ersten Tour.

Den Gletscher knirschen hören

Zurück in El Calafate besuchten wir den Perito-Moreno Gletscher und erfuhren auf der geführten Tour vieles über das riesige Eisfeld in Südamerika. Die anschliessende Bootsfahrt auf dem Gletschersee war sehr eindrucksvoll, da wir extrem nahe an das Eis fahren konnten. Man hörte sogar das beängstigende Knirschen des Eises. Auf dem Viedma Gletscher konnten wir an einer Gletscherwanderung teilnehmen und hatten auch die Möglichkeit, in eine Gletscherspalte zu steigen.  

Mit dem Bus reisten wir weiter auf die chilenische Seite, nach Puerto Natales, zum berühmten Torres del Paine Nationalpark. Los ging unsere 3-Tages-Wanderung zum berühmten W-Track. Am ersten Wandertag, war das Wetter nicht auf unserer Seite und es regnete den ganzen Tag in Strömen. Aber wie man so schön sagt, gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Im ersten Camp angekommen, konnten wir unsere Kleidung am Feuer trocknen und schliefen nach dem Abendessen in unseren Zelten rasch ein. Auch der stürmische Wind draussen konnte uns nicht vom erholsamen Schlaf abhalten. Das Wetter war auch in den kommenden Tagen typisch für Patagonien - sehr unbeständig. An einem Tag konnte man das Wetter aller vier Jahreszeiten erleben. Robuste, wind- und wasserfeste Kleidung, sowie auch Sonnencreme und ein Hut sind hier ein Muss. Diese Wanderung durch diese faszinierende und wunderschöne Landschaft kann ich jedoch jedem empfehlen!

Pinguinspaziergang am Otway Sound

In Punta Arenas besuchten wir eine Pinguinenkolonie am Otway Sound. Diese kleinen Tiere watscheln jeden Abend in der Dämmerung ans Land, was sehr unterhaltsam ist mitanzuschauen. Die Bus- und Fährenfahrt zurück auf die argentinische Seite nach Ushuaia dauerte mehrere Stunden. Wir hatten Glück und der Wind war nicht zu stark, dass die Fähre ablegen konnte, was nicht immer der Fall ist. Die letzten Tage verbrachten wir in Ushuaia mit einer Bootsfahrt auf dem Beagle Kanal und einer Wanderung im Feuerland Nationalpark, bevor es per Flugzeug wieder zurück nach Buenos Aires und dann in die Schweiz ging.